Le marché de Noël de Strasbourg - Ein weihnachtlicher Tag in Frankreich | #pinkchristmas

by - Freitag, Dezember 23, 2016

Hallo alle zusammen!

Heute gibt es einen besonderen (und auch leicht verspäteten) Post meiner Weihnachtsreihe, denn ich war am Samstag, den 17.12.2016 mit meiner Klasse in Strasbourg auf dem Weihnachtsmarkt (ja ich benutze ganz bewusst die französische Schreibweise) und ich möchte euch gerne an diesem sehr schönen (und auch sehr kaltem Tag) teilhaben lassen. Die Fotos sind alle (bis auf eines) von meinen Klassenkameraden, die fleißig fotografiert haben. Da das Licht sehr schlecht war und auch einige Handybilder dabei sind, ist die Qualität nicht ganz so Bombe, doch ich hoffe, das ist in Ordnung. Nun wünsche ich euch aber ganz viel Spaß beim Lesen!


Die Fahrt & Ankunft
Wir haben uns alle um 7:45 Uhr am Hauptbahnhof getroffen und sind dann pünktlich um 8 Uhr losgefahren. Wir haben über Flixbus einen Bus gemietet, da unser Bus jedoch von einem Tochterunternehmen (oder so) war, gab es kein WLAN und der Bus war auch nicht grün sondern weiß. Unsere Busfahrer waren sehr nett und haben uns sicher nach Frankreich gefahren. Bei Pforzheim haben wir für fünfzehn Minuten Pause gemacht, sodass wir dann um kurz nach zwölf auf dem Busparkplatz waren- nur 15 Minuten später als das geplant. Insgesamt hat die Fahrt also um die viert Stunden gedauert. Auf dem Hinweg zum Markt sind wir an einer Gruppe Demonstranten vorbeigelaufen, die auf die Zustände in Aleppo und allgemein auf Flüchtlinge die tagtäglich im Meer ertrinken aufmerksam gemacht haben- ich weiß das ist ein schwieriges und heikles Thema doch ich wollte es in diesen Post mit reinnehmen, da es mich beschäftigt hat.      


Die Straße zum Weihnachtsmarkt war abgesperrt und in einem Ein- und Ausgang geteilt. Beim Reingehen musste man seine Tasche öffnen- somit wurden alle kontrolliert. Nachdem wir die Kontrolle passiert hatten standen wir vor dem großen Bogen und ich war sehr gespannt, was ich alles so sehen würde. Mit einem Stadtplan bewaffnet sind meine Clique und ich dann losgelaufen. Wir hatten eigentlich einen bestimmten Plan im Kopf, den wir dann aber schnell über den Haufen geworfen haben, da es einfach so viel zu sehen gab!

La place de la Cathédrale

  

Da es in Strasbourg viele kleine Weihnachtsmärkte gibt, die in der ganzen Stadt verteilt sind, sind wir als Erstes zum Hauptweihnachtsmarkt der auf dem Place de la Cathédrale ist, gegangen. Die Kathedrale ist wirklich riesig und ich war sehr beeindruckt von deren Größe.  Aufgrund des straken Nebels, der sich über den ganze Tag gehalten hat, war es nicht möglich die Kirchturmspitze zu Ehen, außer man war ganz nah dran.Es gab sogar ein kleines Modell davon. da wir schon etwas hungrig waren haben wir und eine Kleinigkeit zu Essen gekauft. Ich habe mir eine Brezel gekauft. Meine Freunde haben sich süße Brezeln oder Flammkuchen schmecken lassen.


La Petite France
Als nächstes sind wir dann in den Stadtteil Petite France gegangen. Dieser erinnert an Venedig mit Fachwerkhäusern, da es dort sehr viele Brücken gibt. Es war einfach mega schön dort. Außerdem ist uns dort ein kleiner Fail passiert: wir wollten jemand fragen, ob dieser ein Foto von uns machen kann und haben dann welche auf französisch angequatscht. Besagte Menschen haben uns dann nur total seltsam angeschaut und sind weitergegangen, bis wir dann kapiert haben, dass es Deutsche waren. Glücklicherweise haben wir dann doch welche gefunden, die nett waren und uns dann auf einer Brücke fotografiert haben.

    
Den Sticker, den ihr rechts sehen könnt, war in der ganzen Stadt auf Schildern, Stromkästen etc. zu finden. Ich habe Google dazu gefragt und herausgekommen ist, dass es auch in anderen Städten diese Sticker zu finden. Deren Bedeutung wusste die Suchmaschine aber auch nicht. Wisst ihr da Näheres?
Ohne meine Freunde hätte ich mich bestimmt verlaufen, denn die vielen kleinen Gässchen mit den wunderschönen Fachwerkhäusern, erwecken schnell den Eindruck, das man im Kreis läuft, vor allem, wenn man eine orientierungslos Person wie ich ist. Hier war recht wenig los, nur einige Fotografen und Asiaten haben sich in diese ruhige Gegend verirrt. Es gab sogar ein paar Straßenmusiker- Akkordeon und Gitarre,-die mit ihren Klängen dem ganzen eine wunderschöne französische Atmosphäre gegeben haben. Wir haben sogar gesehen wie ein Boot (die haben einen speziellen Namen) durch eine Schleuse erfahren ist und für eine Brücke eingefahren wurde.


Im Restaurant 
Nach einiger Zeit haben wir dann doch etwas Hunger bekommen und haben uns auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Jedoch mussten wir schnell feststellen, dass diese sehr sehr teuer waren und zudem auch noch sehr voll. Nachdem wir in einem Flammkuchen-Restaurant keinen Platz bekommen haben, sind wir dann doch fündig geworden und zwar in einem Restaurant namens l'artichaut, zu Deutsch: die Artischocke. Meine Freund haben sich Flammkuchen, Suppe oder eine Quiche Lorraine schmecken lassen, ich habe mir eine Rohkostsalat bestellt. Für 5,00 Euro war dieser zwar Recht teuer und auch nicht wirklich der Burner aber nach der Brezel hatte ich Lust auf etwas Knackiges. Kleiner Tipp: wenn ihr in Frankreich essen geht, bestellt immer eine carafe d'eau, denn dann ist das Wasser nämlich gratis. Der Kellner war nett aber auch etwas seltsam: wir haben mit ihm auf Französisch gesprochen und er hat auf Englisch geantwortet. Das war ziemlich irritierend. Nach anderthalb Stunden haben waren wir dann auch wieder draußen und haben de Stadt unsicher gemacht.

Dans les magasins
Einige Läden, wie dieser hier hatten total witzige Namen und nicht selten war der deutsche und französische Namen bei Straßen- und Restaurantnamen angegeben.
 
Das rechte Bild ist in einem riesigen Dekogeschäft entstanden. Von außen sah es total unscheinbar aus, als wir es betreten haben hat es jedoch sehr tief hineingeführt und es gab wirklich ALLES was man sich nur irgendwie als Weihnachstdeko vorstellen konnte. Es gab auch, wie ihr sehen könnt bemalte Disney-Porzellanfiguren in allen erdenklichen Größen. 
Natürlich haben wir auch bei einigen Essensläden Halt gemacht und haben dort Macarons, Schokoladen-Spezialitäten und Pralinen bewundert.

In der Stadt

Wir sind natürlich nach unserem Restaurantbesuch herumgeschlendert, haben die verschiedene Stände angeschaut, an denen es alles Erdenkliche zu kaufen gab und uns dann mit einer Tasse Jus de pomme chaud, also warmen Apfelsaft aufgewärmt haben. Danach sind wir wieder durch die ganzen Gassen gegangen und haben alles auf uns wirken lassen. Die Häuser und allgemein die Straßen waren wunderschön dekoriert, bei Tageslicht aber hat man nicht die ganze Schönheit der ganzen Lichter sehen konnte. Ein Highlight aber, das nicht von der Zeit abhängig war, war das Teddybären-Haus: draußen an den Fenstern bis hoch zum Dach hingen riesengroße Teddybären. Ich frage mich echt, wie die da hingekommen sind.

Au revoir Strasbourg! - Die Heimfahrt
Um fünf Uhr haben wir uns bei diesem Bogen getroffen und sind dann, als wir so gut wie vollständig warn, zurück zu Busparkplatz gelaufen. Dort haben wir erst mal mega gefroren und auf den Bus gewartet. Und das hat gedauert, da sämtliche Reisebusse angekommen sind um andere Touristen abzuholen. Um kurz nach sechs konnten wir uns dann ENDLICH in die Wärme unseres Busses begeben und haben dann viel gequatscht, geschlafen und uns sehr amüsiert. Um halb zehn sind wir dann wieder daheim angekommen- somit haben wir nur dreieinhalb Stunden zurück gebraucht.


Es war wirklich ein wunderschöner, wenn auch anstrengende Tag und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich in Strasbourg war, ich möchte dort unbedingt nochmals außerhalb der Weihnachtszeit hin.

Ich hoffe dieser Post hat euch gefallen und euch einen kleinen Einblick in diesen Tag geben können. Wart ihr schon mal in Strasbourg? Wenn ja, wie hat es euch dort gefallen und was sind eure liebsten Plätze, bzw. was sollte ich mir dann das nächste Mal unbedingt mal anschauen?

HOHO 🎅🏼
Elisa

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1 Kommentare

  1. Schöner Post! Straßbourg ist echt schön! Ich habe mich auch schon gefragt was diese Sticker bedeuten..
    liebe grüße, gabi <3

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