Hi Düsseldorf, I like you 💙
Die Zeit vergeht viel zu schnell und ich komme nicht hinterher. Seit über einem Monat bin ich nun in Düsseldorf und am 01.09., sprich vor ein paar Tagen hat meine Vorausbildung angefangen. Den August hatte ich frei, wobei ich mich eher selten auf die faule Haut gelegt habe- bis auf die eine Woche, in der mich meine beste Freundin besucht hat. Denn in eine neue, riesige Stadt (für mich ist Düsseldorf riesig, da ich aus einer Kleinstadt komme) zu ziehen erfordert eine große Umstellung und so habe ich die vier Wochen mit auspacken, aufräumen, einleben, Arbeit zu suchen, die Stadt erkunden und Blogarbeit verbracht. Es fühlt sich gut an produktiv zu sein, am Ende des Tages etwas erreicht zu haben, auch wenn es nur bedeutet, dass man einen neuen Supermarkt entdeckt oder alles ordentlich und organisiert hält, obwohl es keine Eltern mehr gibt, die einem Aufgaben wie z.B. das Wäsche waschen abnehmen.
Bei meinen Erkundungen durch die Stadt und den Spaziergängen, die ich gemacht habe, wollte ich natürlich einige Eindrücke bildlich festhalten. Das Wetter hier ist wirklich eine Katastrophe- bis auf zwei, drei Tage war der Himmel nur grau, es hat geregnet und/oder es war eklig kalt und feucht. Nun aber zu meinen Impressionen:
Das Bild der Stadt ist wirklich skurril: zu einem sind dort hässliche braune Blockbauten, die schon lange nicht mehr gestrichen oder renoviert wurden, zu anderem sind dort immer wieder bunte Häuser, die etwas Farbe in diese tristen Gegenden bringen. Manche sind bunt gestrichen oder haben ausgefallene Fenster oder Türen. Ebenfalls ist kunstvolles Graffiti (nicht diese Schmierereien) zu finden und ich liebe es durch die Straßen zu streifen und ebendiese Häuser zu finden.
Immer wenn ich Sonntags zur Kirche fahre (mit dem Fahrrad), passiere ich eine Brücke, unter der die Gleise zum Hauptbahnhof führen. Letztens bin ich stehen geblieben und habe die Aussicht genossen- auch wenn es auf dem Bild nicht so rüberkommt, war der Himmel strahlend blau. Außerdem bin ich am Rhein unterwegs gewesen. Die Sonne hat geschienen, es war superheiß, aber auch gleichzeitig wunderschön. ich war über eine Stunde draußen und habe es genossen, dass der Himmel nicht mehr grau war und ich keine Jacke tragen musste.
Bei meinem Spaziergang am Rhein habe ich auch diese schönen Häuser gesehen. Klar, sie sind nicht bunt, aber ich liebe diese Architektur. Für jemanden der in diesem Gebiet bewandert ist, sind diese Bauten mit Sicherheit nicht schön, oder ansprechend, mir gefallen sie jedoch sehr- ich liebe diesen altmodischen Flair, die kleinen Erker und runden Fensterbogen.
Diese drei Bilder zeigen weitere Ausschnitte aus meinem Spaziergang. Zuerst war ich mir unsicher, ob ich die Kamera auspacken soll, da ich eher der Typ bin, der den Moment lieber wirklich ERLEBT anstatt ihn nur auf Bild festzuhalten. Und doch habe ich dann ein paar Fotos gemacht, die natürlich nicht alles einfangen- wie auch?
Was mich sehr gefreut hat, war, dass ich einen Bücherschrank gefunden habe! Wenn du nicht weiß, was das ist, erkläre ich es dir kurz: in vielen Städten sind diese Bücherschränke zu finden und zwar funktionieren diese wie eine Art öffentliche Bücherei. Leute können Bücher reinstellen, aber auch welche mitnehmen. Ich nutze diese sehr gerne und ich habe nun sogar ein Buch gefunden, das mir meine Tante empfohlen hatte. Diese trägt den Titel Desirée und meine Ausgabe ist sogar von 1954, was mein Bücher-Herz natürlich noch höher schlagen lässt, denn was gibt es schöneres als alte Bücher?
Einmal bin ich auch über die Rheinkniebrücke an das andere Ufer spaziert. Das hat wirklich seine Zeit gebraucht und an dem Tag war es abartig heiß, sodass sogar ich als Frostbeule ordentlich ins Schwitzen gekommen bin. Aber ich wurde belohnt: mit einer großen Grünfläche, einer wunderschönen Aussicht und Schatten. ich habe mich dann in das Gras unter einen der großen Bäume gesetzt, meinen Blick über das Panorama schweifen lassen und einfach nur den Moment genossen. Und das Beste: ich habe dabei meine liebste Playlist auf Spotify angehört. Es konnte einfach nicht perfekter sein.
Diese drei Bilder zeigen weitere Ausschnitte aus meinem Spaziergang. Zuerst war ich mir unsicher, ob ich die Kamera auspacken soll, da ich eher der Typ bin, der den Moment lieber wirklich ERLEBT anstatt ihn nur auf Bild festzuhalten. Und doch habe ich dann ein paar Fotos gemacht, die natürlich nicht alles einfangen- wie auch?
Was mich sehr gefreut hat, war, dass ich einen Bücherschrank gefunden habe! Wenn du nicht weiß, was das ist, erkläre ich es dir kurz: in vielen Städten sind diese Bücherschränke zu finden und zwar funktionieren diese wie eine Art öffentliche Bücherei. Leute können Bücher reinstellen, aber auch welche mitnehmen. Ich nutze diese sehr gerne und ich habe nun sogar ein Buch gefunden, das mir meine Tante empfohlen hatte. Diese trägt den Titel Desirée und meine Ausgabe ist sogar von 1954, was mein Bücher-Herz natürlich noch höher schlagen lässt, denn was gibt es schöneres als alte Bücher?
Einmal bin ich auch über die Rheinkniebrücke an das andere Ufer spaziert. Das hat wirklich seine Zeit gebraucht und an dem Tag war es abartig heiß, sodass sogar ich als Frostbeule ordentlich ins Schwitzen gekommen bin. Aber ich wurde belohnt: mit einer großen Grünfläche, einer wunderschönen Aussicht und Schatten. ich habe mich dann in das Gras unter einen der großen Bäume gesetzt, meinen Blick über das Panorama schweifen lassen und einfach nur den Moment genossen. Und das Beste: ich habe dabei meine liebste Playlist auf Spotify angehört. Es konnte einfach nicht perfekter sein.
Warst du schon mal in Düsseldorf und wenn ja, welche Ecken/Sehenswürdigkeiten kannst du mir empfehlen? Und wenn du dort lebst, was sollte ich unbedingt noch sehen/ erkunden?
Liebste Grüße
Elisa

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