INTUITIV ESSEN
Googelt man das Wort Diät spuckt die Suchmaschine Google 12.800.000 Ergebnisse aus. Anhand dieser Zahl lässt sich leicht ableiten, dass das Verändern seiner aktuellen Ernährung für einen kurzen Zeitraum um eine Gewichtsreduktion herbeizuführen, gerade stark im Trend liegt. Bestimmt hat jeder von euch mal eine Diät ausprobiert- wenn nicht, Gratulation!
Auch ich gehöre zu den Menschen, die zahlreiche Diäten ausprobiert haben. Hängengeblieben bin ich schließlich Juli 2014 bei der veganen Ernährung. Aus der Motivation abzunehmen, wurde ein Lebensstil der auf die Ausbeutung von Tieren verzichtet und den ich mit vollster Überzeugung praktiziere, ohne andere dazu bekehren zu wollen. Ich war rundum zufrieden mit mir-bis ich dann im Juli 2015 zahlreiche Verletzungen zuzog und mein intensives Sportraining beende musste. Dazu kamen ich private Probleme und ehe ich mich versah, befand ich mich aufgrund einer Gewichtszunahme in einer Diät-Falle, wobei dies in meinem Fall bedeutete strikt auf die Kalorien-Menge zu achten- also alles andere als gesund. Dann folgten Essanfälle, denn was man dem Körper verweigert, holt er sich zurück. Schließlich hatte ich die Schnauze voll von dem ganzen Diäten- und Schlankheitswahn und bestellte mir das Buch Intuitive Eating, der deutsche Titel lautet Intuitiv abnehmen- Zurück zum natürlichen Essverhalten. Der Titel mag vielleicht etwas irreführend klingen, denn man denkt natürlich zuerst dass hier eine weitere Diät erklärt wird, doch der Inhalt, ist ein ganz anderer.
Um diese drei- bis vierhundert Seiten kurz und kapp zusammenzufassen, bzw. die Frage, was intuitives Essen überhaupt ist zu beantworten: Intuitiv essen bedeutet nichts anderes als dann zu Essen, wenn man Hunger hat und aufzuhören wenn man satt ist. Ebenfalls zählt dazu sich keine Lebensmittel zu verbieten. Dies mag jetzt im Zuge meiner veganen Ernährung etwas widersprüchlich klingen, doch da ich überhaupt kein Verlangen nach tierischen Produkten habe, sondern mich sogar eher vor ihnen ekle, hat sich das auch erledigt.
Doch warum sollte man sich dieses Konzept zu Herzen nehmen? Die heutige Zeit ist so schnell und so rasant, das viele auf der Strecke bliebt. Familie, Freunde, aber auch das Essen. Dafür nimmt man sich keine Zeit mehr, alles wird nebenbei gemacht. Das Müsli zum Frühstück wird halb runtergeschlungen, während man am Handy ist, das Mittagessen wird auf dem Weg zum Zug verputzt und das Abendessen wird verzehrt, während man am Laptop sitzt und zehntausend Tabs offen hat. Klar lassen sich solche Situationen nicht immer vermeiden, doch bei vielen sind sie bereits Alltag, sodass die Bedürfnisse des Körpers kaum berücksichtigt werden. Und die Rechnung bekommt man dann allerspätestens dann, wenn man Erwachsen ist und noch viel mehr zu tun hat. Außerdem ist es einfach nicht gesund, sich z.B. Süßes zu verbieten, nur weil eine bestimmte Diät es vorgibt. Mit Verzicht meine ich Entbehrung, ein negatives Gefühl, das einen nicht wirklich glücklich macht, auch wenn als Resultat die Pfund purzeln. Doch das Leben ist zu kurz, sich bestimmte Lebensmittel nur zu bestimmten Uhrzeiten zu bestimmten Tagen »gönnen« zu dürfen. Essen muss man sich nicht verdienen, denn es ist lebensnotwendig!
Natürlich funktioniert die Umstellung nicht von heute auf morgen, man muss viele Rückschläge hinnehmen, experimentieren, über die Stränge schlagen, Mengen unterschätzen, das richtige Essen wieder lernen. Doch das ist absolut in Ordnung, vor allem wenn man monatelang wie eine Verrückte Lebensmittel abgewogen hat um ja die richtige Kalorienzahl zu tracken. Das Kalorienzählen kann zu einer Sucht werden, von der man nicht so leicht loskommt. Doch das hier zu erzählen würde den Rahmen des Post springen, deshalb meine Frage: bist du an einem Post interessiert, der Wege aufzeigt wie du mit dem Kalorienzählen aufhören kannst?
Natürlich funktioniert die Umstellung nicht von heute auf morgen, man muss viele Rückschläge hinnehmen, experimentieren, über die Stränge schlagen, Mengen unterschätzen, das richtige Essen wieder lernen. Doch das ist absolut in Ordnung, vor allem wenn man monatelang wie eine Verrückte Lebensmittel abgewogen hat um ja die richtige Kalorienzahl zu tracken. Das Kalorienzählen kann zu einer Sucht werden, von der man nicht so leicht loskommt. Doch das hier zu erzählen würde den Rahmen des Post springen, deshalb meine Frage: bist du an einem Post interessiert, der Wege aufzeigt wie du mit dem Kalorienzählen aufhören kannst?
Zählst du Kalorien und hast du schon mal eine Diät gemacht?
Hungrige Grüße
Elisa

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