66 Dinge, die ich in 66 Tagen Düsseldorf gelernt habe. 🌾

by - Montag, Januar 15, 2018

Dieser Post schlummert nun schon seit einer Weile in dem Ordner »Entwürfe« und nun habe ich es doch endlich geschafft, ihn fertig zu stellen. Vielleicht sind ein paar Weisheiten dabei, vielleicht auch Banalitäten oder auch Dinge, die selbstverständlich erscheinen. Viel Spaß beim Lesen.

Wie manche von euch vielleicht wissen, bin ich Ende Juli nach Düsseldorf in eine WG gezogen um im September in meine Vorausbildung zu starten. Da mein Leben aber keine Gerade sondern eine Zickzack-Linie ist, wohne ich nun doch (eher unfreiwillig)  zuhause und  bin nun dabei mich wieder  neu zu ordnen. Ich war gerade mal zwei Monate in dieser riesigen, sehr vielfältigen (wenn aus nicht sehr schönen) Stadt- um genau zu sein 66 Tage. Auch wenn dies kein langer Zeitraum gewesen ist, so habe ich doch Vieles gelernt. Hier sind 66 Dinge, die ich 66 Tagen Düsseldorf gelernt habe.



1. Vorhänge kürzen- auf die altmodische Art mit Nadel und Faden.
2. Eine viel zu große und schwere Einkaufstasche schleppen.
3. Waschmaschinen halb auseinander bauen.
4. Mir gefallen X-Men-Filme.
5. Google Maps hat eine utopische Geschwindigkeit was die Zeit mit dem Fahrrad betrifft.
6. Bestes Hausmittel gegen Erkältung: heiße Zitrone mit Ingwer.
7. Spotify Family ist super.
8. Twilight auf Englisch ist deutlich besser.
9. Homemade Pommes sind unübertrefflich.
10. Ich liebe den Kleidungsstil der 20er Jahre.
11. Es ist gar nicht so furchtbar bei der Krankenkasse anzurufen.
12. Manchmal muss man improvisieren.
13. Franzbrötchen sind sehr lecker.
14. Hans im Glück hat die Namen der veganen Burger geändert (glaube ich zumindest).
15. Es gibt Briefmarkenautomaten.
16. Die Rheinländer sind sehr offene und freundliche Menschen.
17. Zurzeit sind lange Blusen in- kleine Menschen können diese als Kleid tragen.
18. Bibi Blocksberg-Hörspiele sind sehr entspannend.
19. Mein Verbrauch an Nussbutter ist überdurchschnittlich.
20. Füße warmhalten, sonst gibt's ne Blasenentzündung.
21. Olivenöl ist echt teuer.
22. Nicht mehr zuhause zu wohnen fühlt sich verdammt erwachsen an.
23. Geduld zahlt sich aus.
24. Öfen sind richtige Stromfresser.
25. Ich HASSE es, wenn Menschen sich ihre Haare über dem Waschbecken kämmen.
26. Zu sich selbst stehen zu können ist sehr befreiend.
27. Lange Spaziergänge sind super.
28. Ich mag diese asiatische Erdnusssoße.
29. Vier Personen verbrauchen echt viel Klopapier.
30. Kündigungen schreiben.
31. Neues wagen.
32. Serien zu suchten macht richtig viel Spaß.
33. Im Waschsalon lernt man ganz schnell neue Leute kennen.


34. Mittlerweile sehe ich nicht mehr aus wie 13, sondern wie 15. (Kleine Anmerkung: ich bin 20)
35. Es gibt vegane Dönerbuden.
36. Wie man jemanden einen Korb gibt (oder auch zwei).
37. Online-Banking.
38. Es heißt Brötchen und nicht Semmel.
39. Bei Forever21 gibt es echt schöne Klamotten.
40. Möbel zusammen- und auseinander bauen.
41. Wie man aus Hausmitteln eine effektive (wenn auch leicht eklige) Fruchtfliegenfalle baut.
42. Viele Menschen verstehen psychische Krankheiten nicht.
43. Auf sich Acht zu geben ist NICHT egoistisch.
44. Wie man ein Fahrrad putzt.
45. Milchreis zu kochen, ohne dass dieser anbrennt.
46. Es ist durchaus möglich sein Leben innerhalb von einem Abend in acht Kartons zu packen.
47. Es ist ein geiles Gefühl sich für coole Projekte zu engagieren.
48. Wie das mit der Erst-und Zweitstimme funktioniert.
49.  Die beste Freundin ist unersetzlich.
50. Es gibt Menschen, deren Interessen identisch mit deinen eigenen sind.
51. Wie man die geilsten veganen Schokokekse backt.
52. Heiße Zitrone und Ingwer ist das beste gegen Erkältung und für das Immunsystem.
53. Seine Meinung vertreten und den Mund aufmachen wenn etwas nicht passt.
54. Wie man trotz Muskelkater des Todes mehrere Stunden am Tag tanzen kann.
55. Jeder definiert Sauberkeit unterschiedlich.
56. Meine Mitbewohner sind super.
57. Über seinen Schatten springen.
58. Jeder lernt in seinem eigenen Tempo, auf unterschiedliche Art und Weise; das sollte man respektieren.
59. Verantwortung ist sehr anstrengend.
60. Man lernt auch aus den kleinen Dingen.
61. Selbstreflexion.
62. Warum ich Mikrowellen mag.
63. Die Wasserwaage hat nicht immer recht.
64. Produktivität fühlt sich super an.
65. Die meisten Erfahrungen sind es wert gemacht zu werden, auch wenn das Resultat nicht immer positiv ist.
66. Aufgeben ist nicht gleich versagen.

Diese Dinge habe ich in Düsseldorf gelernt. vielleicht auch etwas mehr, doch dies sind die Dinge, die mir als erstes (auch wenn ich manchmal überlegen musste) eingefallen sind. Um ehrlich zu sein, vermisse ich Düsseldorf nun, vermisse dieses Stück Unabhängigkeit, aber was nicht sein soll, soll nicht sein. Ich bin gespannt, was ich noch alles lernen werde, bin auf die Erfahrungen gespannt, die darauf warten
gemacht zu werden. Denn das Leben ist ein Abenteuer, richtig?

In diesem Sinne
Elisa

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1 Kommentare

  1. Haha, ja I feel you, alleine zu wohnen fühlt sich erwachsen an, auch wenn es einige Nachteile hat, die Vorteile überwiegen (meistens!) :)
    Sehr interessanter Post, ich habe meine Zeit in meiner eigenen Wohnung noch gar nicht so richtig reflexiert. Manchmal fühlt es sich immer noch so surreal an!
    Liebe Grüße! :)
    nightmaresfairytales.blogspot.de

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