ONE WEEK IN LONDON- Ein Reisebericht ✈️🇬🇧 [Teil 1]

by - Samstag, August 31, 2019

Hi!

Mit diesem Post beginne ich, wie angekündigt, meinen Bericht zu unserer einwöchigen Londonreise! In diesem Beitrag berichte ich über unsere aufregende Anreise, bei der wir ganz schön viel erlebt haben.


Zur besseren Verständnis habe ich meinen Familienmitgliedern Namen (sprich Pseudonyme) gegeben (die nicht einmal willkürlich gewählt sind), damit es den Lesefluss nicht stört. Hier eine kleine Legende zur Orientierung:

Mama= meine Mama
Julia= meine jüngere Schwester Schwester (17)
Maxi= meine jüngste Schwester (8)
Sabine= meine Tante, jüngere Schwester von Mama
Sarah= meine älteste Cousine (11)
Susi= Tante Nummer zwei, jüngste Schwester von Mama
Rosalie= meine zweitälteste Cousine (9)
Leo= mein Onkel, Ehemann von Sabine

Disclaimer: Alle Bilder sind mit dem Handy geschossen und meist aus dem Moment heraus entstanden. Deshalb ist die Qualität nicht die Beste, aber meines Erachtens ausreichend um Einblicke in die Reise zu geben.

Donnerstag, 15. August 2019 | Der Hinflug & erste Tag
Den Wecker hatte ich auf sieben Uhr gestellt, doch ich wachte bereits um sechs Uhr auf, denn ich war so aufgeregt und nervös. So lange hatte ich mich auf diese Reise gefreut und nun passierte sie tatsächlich. Schnell fertig machen, prüfen, ob ich wirklich alle eingepackt habe und ab nach unten in die Küche. Dort waren schon alle fleißig am wuseln. Sabine hat noch gemütlich Kaffee getrunken und ich habe mir ein kleines Frühstück zusammengestellt: eine Breze mit Simply V- Frischkäse und ein Milchkaffee in meinem To-Go-Becher, da ich nicht wusste, ob es erstens was veganes am Flughafen geben würde und zweitens ob ich kurz vorher überhaupt etwas herunterbekommen würde.
Schließlich sind meine Mama und meine Schwestern angekommen, sodass mein Onkel Leo uns alle sechs dann um acht Uhr zum Memmimger Flughafen gebracht hat. 
Wird sind gut durch den Verkehr gekommen, sodass Sarah, Maxi und Julia in Ruhe was frühstücken konnten. Schließlich sind wir dann durch die Sicherheitskontrolle und Passkontrolle und haben dann ganz entspannt am Gate gewartet, bis unser Flug aufgerufen wurde. In der Zwischenzeit habe ich mir mit Sabine einen Avocado-Bagel geteilt, ein E-Book angefangen (meinen Kindle habe ich nämlich mitgenommen) und mit Julia gequatscht (wir haben uns immer sehr viel zu erzählen).


Schließlich wurde unser Flug aufgerufen und nach einigen Minuten warten konnten wir auch an Bord gehen. Durch den Priority-Check-In mussten wir nämlich vorher kein Gepäck aufgeben, sondern durften ein kleines Handgepäcksstück sowie einen Handgepäckskoffer direkt mitnehmen.
Und dann ging es auch schon los! Außer Sabine und mir war keiner so Recht entspannt. Mama hat die Krise bekommen und Julia war auch total am Ende- beide können Achterbahnen und Fliegen nicht ausstehen, weshalb vor allem der Anflug extrem nervenauftreibend für sie war. Den kurzen Flug habe ich mit Schlafen und Lesen verbracht, sodass die Zeit recht schnell vergangen ist. Um 12:40  Uhr Londoner Zeit sind wir schließlich gelandet (wenn auch recht holprig) und haben uns dann auf die Odyssee zu unsere Unterkunft, die wir über Airbnb gemietet hatten, begeben.
Nach dem wir uns den Weg zum Ausgang des Flughafens gebahnt hatten, ging es weiter mit dem Stansted Express- die Tickets hatten wir uns zum Glück im Voraus gekauft, sodass wir zumindest an diesem Punkt noch nicht ziellos herumirrend mussten. 
Schließlich sind wir bei der Station Tottenham Hale ausgestiegen und haben uns auf die Suche nach der Verkaufsstelle für die Oytser-Card gemacht. Es hat ziemlich gedauert bis wir den Schalter gefunden haben und nach einigen Verwirrungen konnten wir dann mit der Underground und anschließend mit der Overground weiterfahren. Einziges Manko: Sarah hatte nur ein Einzelfahrschein, da es für Elfjährige nur an bestimmten Stationen ermäßigte Zeitfahrkarten gibt (dazu aber später mehr).


Unsere Unterkunft haben wir dann aber zum Glück schneller als gedacht gefunden und wurden dann von Susi und Rosalie freudig begrüßt- die beiden waren nämliche schon länger da, weil sie von woanders geflogen sind und bereits in den frühen Morgenstunden in  London angekommen waren. Ich hatte so einen Hunger, weshalb ich umso glücklicher war, dass Susi schon etwas eingekauft hatte! Julia und ich haben dann erst mal geschlafen, während die Kiddies gespielt und unsere Mama und Tanten zum Türken Essen gegangen sind.
Am Abend sind die drei Geschwister dann wieder gekommen und haben uns was zum Schnabulieren mitgebracht- Dürum, Bulgur und für mich einen reichhaltigen Falafel-Wrap mit ganz viel Hummus. Übermüdet und gesättigt sind wir dann ins Bett gefallen. So eine Anreise ist ganz schön anstrengend!
Ich hoffe sehr, dass dir dieser Post gefallen hat und du Lust hast, den weiteren Verlauf der Reise zu verfolgen (denn das war erst der Anfang!). Warst du schon mal in London und wenn ja, wie bist du damals angereist?

Liebste Grüße
Elisa

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