2020 | Das Jahr voller Veränderungen 🌌

by - Samstag, Februar 20, 2021

2020. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass dieses Jahr komplett anders gelaufen ist, als man sich es vorgestellt hat. Nie hätte ich gedacht, je Zeuge einer Pandemie zu werden, nun denn, sag niemals nie. Doch natürlich sind in meinem Leben noch andere Dinge in diesen zwölf Monaten passiert und es gab sehr viele Veränderungen, die ich mir vor einem Jahr nicht einmal hätte erdenken können. In diesem Beitrag möchte ich das Jahr 2020 Revue passieren lassen.

 
01 | Der Januar startete für mich mit einer neuen Arbeitsstelle als Individualbegleitung, die sehr fordernd war. Dementsprechend war vieles neu für mich und ich versuchte eine neue Routine zu etablieren, da ich schließlich von Montag bis Freitag pendelte.

02 | Der Gewöhnungseffekt trat ein und meine Freizeit verbrachte ich zum Großteil mit unserem Hund. Ich ging sehr viel mit ihm spazieren um den Kopf frei zu bekommen und mich zu entspannen.
 
03 | Ich baute eine enge Bindung zu dem Kind auf, das ich betreute, doch dann kam der erste Lockdown und somit war ich von einen auf den anderen Tag zuhause. Homeschooling war angesagt und erst Ende des Monats konnte ich mich wieder der Arbeit widmen, sodass ich Material erstellte und Videos für die Kinder filmte. Die freie zeit nutze ich sonst für Spaziergänge mit meiner Cousine 

04 | Der Lockdown raubte so ungefähr allen den letzten Nerv und ich kompensierte den Wahnsinn damit, indem ich mir einen Pony schnitt (was sehr sehr dumm war).  Ende des Monats fuhr ich aufgrund der Lockerungen das erste Mal seit zwei Monaten zu meiner Familie in die Heimat. Außerdem fasste ich den Entschluss für meine Ausbildung wieder umzuziehen, sodass ich mit der WG- und Wohnungssuche startete (natürlich erst online). 
05 | Im Mai konnte ich wieder arbeiten, da die Notbetreuung im Kindergarten ausgeweitet wurde. Es waren maximal vier Kinder in der Gruppe, sodass man wunderbar mit ihnen arbeiten konnte. Außerdem quartierte ich mich bei meinen Eltern ein, da ich auch die ersten WG-Besichtigungen hatte.

06 | Meine WG-Suche blieb erfolglos, was ziemlich frustrierend war. Ich verbrachte meine freie Zeit im Garten, in der Sonne. Im Kindergarten hatten wir Waldtage, sodass wir jeweils am Freitag im Wald waren, was echt viel Spaß gemacht hat (selbst an dem Tag, an dem es aus Strömen geregnet hat). Ende des Monats bekam ich dann eine Zusage für eine 2er-WG und habe mich so mega darüber gefreut!
07 | Im Juli zog ich schließlich um, was absolut anstrengend war. ich hatte viel zu viel Zeug, war überfordert mit dem Packen und vergaß gefühlt die Hälfte. Da wunderbares Wetter war, ging ich nach der Arbeit oft in den Hofgarten und las dort bis abends auf einer der vielen Bänke.

08 | Im August hatte ich schließlich eine Woche frei (in der ich jedoch den ganzen organisatorischen Kram der mit einem Wohnortwechsel einhergeht erledigt habe), ehe es dann mit meiner Ausbildung losging. ich war richtig aufgeregt und merket auch recht schnell, dass es mir wahnsinnig viel Spaß machte.
Außerdem lernte ich über eine Facebook-Gruppe M kennen, mit dem ich mich im Laufe der Monate sehr eng anfreunden würde.
09 | Unter der Woche arbeitete ich Vollzeit, am Wochenende war ich bei meinen Eltern zu Besuch und ging dort super gerne spazieren, da es dort einfach ländlicher ist, als bei mir in der Stadt. Außerdem meldete ich mich nach langem Überlegen bei einer Ballettschule an und hatte das erste Mal seit drei Jahren wieder eine richtige Ballettstunde.

10 | Im Oktober war der erste Berufsschulblock in München. S (eine Mitazubine) und ich teilten uns für vier Wochen ein Wohnheimzimmer und freundeten uns in dieser Zeit richtig an. Ich vermisste die Arbeit und generell war die Schulzeit sehr schwer für mich.
11 | Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen wurde der Lockdown Light beschlossen. Für mich änderte sich nicht, jedoch schlug die daraus entstehende Atmosphäre extrem auf mein Gemüt, genauso wie die Tatsache, dass der November generell ein sehr schwieriger Monat für mich ist. Nichtsdestotrotz habe ich ihn mit viel Tränen und Selbstfürsorge überstanden.

12 | Weihnachten bahnte sich an und ich buk das erste Mal alleine Plätzchen. Durch die Arbeit war ich gut abgelenkt und bin sogar in Weihnachtsstimmung gekommen (und das obwohl es dieses Jahr aufgrund Corona keinen Christkindlsmarkt gab). Die Feiertage verbrachte ich in der Heimat mit meiner Familie.

FAZIT: Trotz allem war 2020 ein positives Jahr für mich, vor allem aufgrund der Tatsache, dass ich Arbeitsstellen hatte, die mir sehr viel Freude bereitet haben und ich wieder einen großen Schritt zur Selbstständigkeit (Stichwort: Umzug) tätigen konnte. Für 2021 habe ich keine Erwartungen, denn wenn ich eines die letzten Jahre gelernt habe, dann, dass planen nur selten sinnvoll ist, da es sowieso anders kommt. 


Wie gestaltest du den aktuellen Lockdown? Kannst du regulär arbeiten oder bist du im Homeoffice?
Pass auf dich auf und bleib gesund!

Liebste Grüße
Elisa

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2 Kommentare

  1. Hast ja echt viel erlebt :D Und stimmt 2020 war echt ein kompliziertes Jahr mit vielen Überrraschungen

    LG Beautiful World

    www.gedankenwelt3.blogspot.com

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  2. Das kann ich total verstehen. Arbeit gibt einem so viel Struktur und vor allem jetzt ist eine Konstante im Alltag sooo wichtig!

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