HELLO 2024 - INS & OUTS
Vorsätze haben mich noch nie weitergebracht. Eher im Gegenteil: Sie setzten mich unter Druck, sodass ich einfach handlungsunfähig wurde oder sogar das komplett entgegengesetzte von dem tat, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte.
Die letzten Jahre habe ich mir deswegen nichts vorgenommen, sondern bin mit dem Gedanken, alles einfach so weiter laufen zu lassen, ins neue Jahr gestartet. Hat auch deutlich besser funktioniert, denn ohne eine unrealistische Erwartungshaltung an mich selbst war einfach alles viel entspannter. Stress machte ich mir ja so oder so.
Momentan geht ein Trend auf Social Media rum, der das Konzept von den klassischen Vorsätzen abgewandelt hat und zwar so, dass es mich extrem anspricht.
Es geht um die INS & OUTS fürs neue Jahr, also Dinge die man etablieren bzw. eben ablegen möchte. Dies hat bei vielen eher den Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung und Mental Health (auch wenn bei einigen oberflächlichere Punkte dabei sind, die aber verdeutlichen sollen, dass es nicht darum geht sich krankhaft zu optimieren, sondern vielmehr darum sich selbst wohlwollend und gnädig zu begegnen und selbstdestruktive Angewohnheiten den Rücken zu kehren). Denn schließlich hat man nur dieses eine Leben.
In diesem Beitrag habe ich mal meine INS & OUTS zusammengefasst. Ich bin mega motiviert für dieses Jahr, eine bessere Beziehung zu mir selbst aufzubauen, denn ich will nicht mein ganzes Leben damit verbringen mich abzulehnen und zu hassen, denn das macht mir so viel kaputt und hindert mich ich daran, die Dinge zu tun, die ich wirklich tun möchte.
INS
- Selbstfürsorge
- Sonntag ist Church-Day!
- Minimalismus
- Pausen machen & ENTSPANNEN
- Einfach mal machen
- Health first!
- Auf meine Intuition hören
| Diesen Spruch hatte ich an Silvester in meinem Glückskeks. Was genau das Ganze bedeuten soll? Keine Ahnung. |
OUTS
- Neutrale Situationen dirket negativ bewerten
- Negative Self-Talk
- Kleinigkeiten zu sehr analysieren
- Erwartungen anderer über meine eigenen stellen
- Unrealistischer Perfektionismus
- Toxische Produktivität
Mir ist bewusst, dass das Leben nicht immer wunderschön und leicht ist oder sein kann, aber ich will die guten Momente dafür umso mehr in mich aufsaugen um in schlechten Zeiten von ihnen zehren zu können.
In diesem Sinne,
Elisa
2 Kommentare
Liebe Elisa,
AntwortenLöschenich habe mich in deine Worten betreffend dem Verfassen von Vorsätzen 1:1 wiedererkannt. Viel zu oft habe ich im Leben schon feststellen müssen, dass Pläne an irgendetwas scheitern. Man geht dann, gerade, weil man sich so darauf versteift hat, diese Pläne durchzusetzen, oft frustriert aus der Situation heraus.
Für mich hat es sich als "gewinnbringender" herausgestellt, einfach reinzustarten und zu schauen, was der Tag bringt. Geht man offen an den Tag heran, ergibt sich vielleicht manchmal Neues, das - im besten Fall - letztlich sogar besser ist, als das, was man eigentlich geplant hatte.
Der neue Trend, den du hier beschreibst, kommt meiner "Zukunftsplanung" auch mehr entgegen, als das klassische Vorsätze fassen.
Ich wünsche dir ein 2024 mit vielen schönen, entspannten und glücklichen Momenten.
Liebe Grüße
Tanja
Liebe Tanja, vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Du hast absolut Recht, dass man einfach so offen in den Tag starten sollte, denn so oft hat man dann doch eine Erwartungshaltung, die nicht erfüllt wird, sodass man hinterher frustriert und enttäuscht ist.
LöschenHi Du ❤
Ich freu mich über Deinen Kommentar.
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Also versuch es gar nicht erst ;)
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