DOCUMENTING MY LIFE | Oktober 2020 📝

by - Dienstag, Dezember 15, 2020

 Hallo alle zusammen!

Während ich diesen Post tippe, sitze ich in meinem Bett, eine Halstablette lutschend, da es mich total erwischt hat. Mein Hals ist zugeschwollen, meine Nase verstopft, sodass ich mich heute schweren Herzens krank melden musste und meine tollen Kolleg*innen nicht bei dem ganzen Wahnsinn, der nun aufgrund von Lockdwon 2.0 bevorsteht, nicht unterstützen kann.

Da mir in meinem aktuelle Zustand auch nichts anderes übrig bleibt, als mich auszuruhen (alles andere ist mir auch körperlich gerade viel zu anstrengend!), dachte ich mir, dass ich heute einen Post-Marathon starte, sprich, ich werde versuchen so viele Posts wie möglich vorzubereiten, ehe ich mich dann zu meiner Familie verkrümle um mich dort auszukurieren (in dieser Hinsicht lasse ich mich doch dann recht gerne beglucken).

Im heutigen Beitrag möchte ich nun den Oktober Revue passieren lassen, einem Monat, der mir viel abverlangt hat, da ich diesen in München, in der Berufsschule verbracht habe. Ich bin kein Fan von Frontalunterricht und die Tatsache, dass ich in der Vergangenheit sehr negative Erfahrungen in der Schule (Gymnasium) machen musste, haben das Ganze zu einem eher unangenehmen Erlebnis gemacht. Jett aber zu den anderen Dingen, die sonst noch so passiert sind.
GESEHEN
Enola Holmes
Coco (auf Disney+)
Wedding Planer (mit Jennifer Lopez)
Rebecca (mit Lily James udn Arnie Hammer)
Knives Out- Mord ist Familiensache

GELESEN

Ein Tag wird kommen (Guilia Caminito)
Abbitte (Ian McEwan)

INSTAGRAM STORIES
Dadurch, dass ich den ganzen Monat über viel unterwegs war, war ich sehr aktiv in den Stories (die auch meine Familie fleißig mitverfolgt). Ich denke, dass die nachfolgenden Bilder einen guten Einblick geben, was ich alles so erlebt habe.


Die Tage haben immer recht früh begonnen, was mir nicht wirklich leicht gefallen ist, da ich, selbst wenn ich die frühere Schicht habe, erst um halb acht aufstehe. Die Tatsache, dass es auch noch so dunkel und kalt war, hat das Ganze nicht wirklich leichter gemacht und ich war sehr froh, dass es im Wohnheim, in dem wir (meine Mit-Azubine S. und ich) den Berufsschulblock verbracht haben, guten Kaffee gab. // Direkt am ersten Schultag wurde man mit tausenden Infos (die sich zum Teil widersprochen haben) überhäuft und hat erst einmal einen großen Stapel Bücher bekommen (den wir zum Glück nicht mitschleppen mussten). // Das Highlight des Tages war es, sich nach der Schule auf den Balkon zu setzen und die frische Luft einzuatmen (nach mehreren Stunden mit Maske auch bitter nötig!).


Auch Abends bin ich gerne draußen gesessen und habe die Stille und Ruhe genossen. // Obligatorischer Guten-Morgen-Post. // In der Mittagspause sind wir oft raus gegangen, vor allem, wenn die Sonne sich hat blicken lassen.


An den Nachmittagen, an denen die Sonne geschienen hat, sind S. und ich ganz Basic zu Starbucks, haben uns einen Coffee-to-Go geholt (mein persönlicher Favorit: Vanilla Latte mit Sojamilch) und sind im Englischen Garten spazieren gegangen. // Dieses Bild ist auf dem Balkon entstanden und aus Spaß haben wir ein Bild imitiert, das zu tumblr-Zeiten total cool war. // Es war so ungefähr das beste Gefühl nach einigen Tagen wieder in den eigenen vier Wänden zu sein!


Nach Ewigkeiten hatte ich auch mal wieder Lust auf einen klassischen Matcha-Latte (ich habe ein kleines Matcha Set mit Schälchen, Bambusbesen und auch diesen coolem Holzlöffel und damit macht es gleich noch viel mehr Spaß!). // Nach einem viel zu kurzen Wochenende bin ich am Sonntagnachmittag wieder nach München, zurück ins Wohnheim gefahren. // Und schon ging die zweite Schulwoche los (mit nicht wirklich viel Motivation).


Im Laufe des Monats ist das Wetter immer häufiger kalt und nass und grau gewesen. // Wir sind jeden Tage mit der U-Bahn zur Schule gefahren, was recht entspannt war. // Und natürlich ging es am Wochenende wieder auf in die Heimat.


Auch wenn ich nicht allzu viel gelesen habe (nach einem Schultag war mein Gehirn einfach nur noch Matsche), so habe ich nichtsdestotrotz ein ganz ganz tolles Buch gelesen, das meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Hierbei handelt es sich um »Ein Tag wird kommen« von Giulia Caminito. // Und schon ist die dritte und somit vorletzte Schulwoche angebrochen. // Im Wohnheim gab es auch eine Küche, die man benutzen durfte und ich habe mir dort oftmals einen Instant-Coffee zubereitet (ja, ich brauche Koffein).


Den Samstag und Sonntag vor der letzten Woche Berufsschule habe ich bei mir in der WG verbracht, da richtig viele Schulaufgaben anstanden und ich die wenige Zeit, die ich dafür hatte, produktiv zum Lernen nutzen wollte. Nach einem späten Frühstück ging es dann auch direkt mit dem Lernen los. // An den beiden Tagen habe ich mich von Reis, mariniertem Tofu, Pilzen und Rosenkohl (es war kein Blumenkohl., ich mag gar keinen Blumekohl!). // Es war echt schön zu sehen, wie die Natur sich im Laufe der letzten Wochen wandelte. Zuerst grün und dann richtig schön rot, orange, gelb und braun, so richtig herbstlich eben!


Am letzten Schultag mussten S. und ich unsere viel zu großen und schweren Koffer durch gefühlt ganz München schleppen. ich habe zum Teil sogar noch eine Tasche von S. transportiert, da ihr Koffer zu schmal war um diese darauf gut abstellen zu können. Nach diesem Tag haben meine Arme richtig wehgetan vor lauter Anstrengung! // Am Wochenende habe ich dann einen richtigen Lesemarathon gemacht, da ich eine ganz tolle (überaus kitschige) Jugendbuch-Trilogie wieder für mich entdeckt habe.

Hier noch einige Video-Empfehlungen:
Ich hoffe sehr, dass euch dieser (mal wieder sehr lange Post) gefallen hat. Seid ihr eigentlich schon in Weihnachtsstimmung? Ich bin es so 50/50. Einerseits liebe ich es aktuell Weihnachtslieder zu hören, Plätzchen zu naschen und die ganzen kitschigen Filme auf Netflix anzuschauen, andererseits merkt man draußen nicht wirklich, dass Weihnachten vor der Tür steht. Ja, die Straßen sind geschmückt und auch bei uns im Laden haben schon viele die Geschenke für Freunde und Familie besorgt. Nichtsdestotrotz herrscht dieses Jahr nicht diese Atmosphäre, sondern etwas bedrückendes hängt in der Luft, was angesichts der aktuelle Situation eigentlich nicht verwunderlich ist.

Bleibt gesund (und nach Möglichkeit daheim!)

Liebste Grüße
Elisa

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2 Kommentare

  1. Toller Beitrag - die Fotos sind wirklich schön.
    Ich war übrigens auch gar nicht in Weihnachtsstimmung, aber vielleicht ist das ja in diesem Jahr anders :)
    Wünsche dir alles Gute für das neue Jahr!
    Liebe Grüße
    Lara

    www.verylara.com

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    1. Danke! :) Dir auch alles Gute für das neue Jahr.

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